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Zum Fall Priklopil

 

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© Reinhard Aill Farkas 2009

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Dokumente einer Vertuschung


Fragen

Weshalb konnte die Polizei Natascha Kampusch kurz nach ihrer Entführung am 2. März 1998 nicht befreien? Priklopil wurde schon nach kurzer Zeit aufgrund der Beschreibung des Tatautos entlarvt. Am 14. April 1998 machte ein Hundeführer der Wiener Polizei das Sicherheitsbüro auf den Strasshofer Bürger aufmerksam.

Weshalb wurde nicht nach dem von einer Zeugin beschriebenen "zweiten Mann" gesucht?

Warum erklärte der hochrangige Polizist Nikolaus Koch, Priklopil habe bei einer Überprüfung ein stichhaltiges Alibi vorgewiesen, obwohl im Akt vom 6.4.1998 das Gegenteil steht?

Am 5. Februar 2008 deckte der Chef des Bundeskriminalamts Herwig Haidinger auf, dass Hinweise, die zur Befreiung Nataschas hätten dienen können, vertuscht wurden. Warum wurde Haidinger per Weisung untersagt, Erhebungen zum Hinweis des Hundeführers von 1998 zu veranlassen?

Weshalb wurden wichtige Beweisstücke unter Verschluss gehalten oder dem durch acht Jahre suggestiv beeinflussten und traumatisierten Opfer ausgehändigt?

Gibt es einen Zusammenhang zum angeblichen ,Selbstmord' von Polizeioberst Franz Kröll, früherer Leiter des Landeskriminalamts Steiermark, zuletzt führender Ermittler der mit dem Fall betrauten operativen Sonderkommission des BKA?

Lesen Sie hier den Bericht der Evaluierungs-kommission für den Fall, die unter Leitung von Ludwig Adamovich stand, von 1984 bis 2002 Präsident des Verfassungsgerichtshofes.

Präsident des Obersten Gerichtshofes Johann Rzeszut

"In 42 Justiz-Dienstjahren habe ich Vergleichbares nicht erlebt." Lesen Sie die Sachverhaltsdarstellung zu grundlegenden Fehlern im staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren im Abgängigkeitsfall Natascha Kampusch von Johann Rzeszut, Präsident des Obersten Gerichtshofes i.R.

Polizeiprotokoll des 14.4.1998

"Am 14.04.1998, um 14:45 Uhr, ruft ha. eine unbekannte männliche Person an und teilt folgenden Sachverhalt mit: Betreffend der Fahndung nach dem weißen Kastenwagen mit dunklen Scheiben im bezirk Gänserndorf in Bezug zur Abgängigkeit der Kampusch Natasche gibt es in Strasshof/Nordbahn eine Person, welche mit dem verschwinden in Zusammenhang stehen könnte und auch in besitz eines weißen kastenwagens Marke Mercedes mit abgedunkelten Scheiben ist.

Dieser Mann sei ein sogenannter "Eigenbrötler", welcher mit seiner Umwelt extreme Schwierigkeiten habe und Kontaktprobleme habe. Er soll gemeinsam mit seiner Mutter in Straßhof/Nordbahn, Heinestraße 60 (Einfamilienhaus) wohnen, welches jedoch elektronisch voll abgesichert sei. Auch soll der Mann eventuell Waffen zu Hause haben.

Vor dem Areal Heinestraße 60 sei öfters sein weißer kastenwagen, Marke Mercedes, Kennzeichen unbekannt, mit seitlich und hinten total abgedunkelten Scheiben stehen. Dieser Mann sei früher bei der Fa. SIEMENS als Nachrichtenelektroniker beschäftigt gewesen und könnte dies auch jetzt noch sein.

Eventuell lebt der Mann mit seiner betagten Mutter in diesem haus und soll er einen hang zu "Kindern" in Bezug auf seine Sexualität haben, ob er diesbezüglich bereits vorbestraft ist, ist unbekannt.

Der Namen des Mannes ist dem Anrufer unbekannt, ist er ihm nur aus der Nachbarschaft bekannt. Der Mann soll ca. 35 jahre alt sein, blondes Haar haben und 175 - 180 cm groß sein und schlank sein. Nähere Angaben konnte der anonyme Anrufer nicht machen."

"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity."

W.B.Yeats