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Menschenraub und Menschenhandel

 

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© Reinhard Aill Farkas 2009

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30 Millionen Sklaven weltweit
Nach der Initiative NOT FOR SALE gibt es heute mehr als 30 Millionen Sklaven.


Die Europäische Kommission schätzt, dass jährlich 100 000 Personen über Menschenhandel in die EU verschleppt werden; 80 % sind Frauen und Kinder. Ziel ist es vielfach, unschuldige Menschen der Prostitution zuzuführen. Mädchen und Frauen werden entführt oder unter Vorspiegelungen angelockt und dann von Kriminellen grausamst behandelt und mit Ermordung bedroht.

Zahllose Filmdokumente zeigen den Menschenhandel auf, eines davon ist dieses TV-Drama.

Albanien und der Kosovo zählen zu den Transitländern im Frauenhandel - von den "Lieferländern" des Ostens (Russland, Ukraine, Rumänien usw.) in den Westen. Rumänien beginnt sich in letzter Zeit als Drehscheibe zu etablieren. Der Abbau der Grenzkontrollen kommt den Menschenhändlern zugute. Den Frauenhandel nach Italien zeigt dieser Clip.

Sandra Wißmann

Seit 2000 aus Berlin verschwunden:
Sandra Wißmann, 12 Jahre alt

Letzter bekannter Aufenthaltsort Böckhstraße in Berlin-Kreuzberg. Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts unter der Rufnummer (030) 4664 - 91 15 00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Monster im Auftrag

Fall Fourniret - vertuscht

Elisabeth Brichet, 1989 vom Franzosen Michel Fourniret verschleppt, vergewaltigt, am nächsten Tag ermordet und mit einem Bagger im Erdreich vergraben. Fourniret war schon 1983 wegen wiederholter Verbrechen an Kindern zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, wurde jedoch schon nach zwei Jahren freigelassen.

Verbindungen zum Belgier Marc Doutroux und zu pädophilen Netzwerken durften nicht untersucht werden.

Den Eltern von Elisabeth Brichet wurde der Zugang zu den Prozessakten verweigert. Als sie erfolgreich den Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof bemühten, bot ihnen der belgische Staat für den Verzicht auf Akteneinsicht eine Abschlagszahlung von 17.500 Euro an; die Eltern akzeptierten.


Fall Dutroux - die toten Zeugen

Marc Dutroux wurde 1989 wegen Entführung und Missbrauchs von fünf jungen Frauen zwischen zwölf und neunzehn Jahren zu 13 Jahren und 6 Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Die Justiz ließ ihn 1992 frei - nach nur drei Jahren Strafverbüßung! Danach verübte er weitere Entführungen, Vergewaltigungen und Morde.

Laut der Reportage Die Spur der Kinderschänder - Dutroux und die toten Zeugen von 2001 "verstarben" während der Ermittlungszeit nach Dutroux' Verhaftung am 13. August 1996 insgesamt 27 Ermittler und Zeugen, die alle im Prozess aussagen wollten. Der Staatsanwalt Hubert Massa beging "Suizid". Am 13. März 1998 legt etwa Victor Hissel, der Anwalt der beiden bekanntesten Opfer von Marc Dutroux sein Mandat nieder. Wie die Eltern der beiden ermordeten Mädchen Julie Lejeune und Melissa Russo erklärten, sei er massiv bedroht worden.

Heute gibt es Praktiken, Menschen spurenlos auszuschalten, etwa durch das Verabreichen rasch abbaubarer Drogen wie Liquid Extasy oder durch inszenierte Verkehrsunfälle. Diese Methoden wurden auch im Fall Dutroux eingesetzt. Der Prozess gegen ihn vor dem Gericht von Arlon begann erst am 1. März 2004, acht Jahre nach der Verhaftung.