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Ian Rankin's Inspector Rebus

 

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© Reinhard Aill Farkas 2009

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Edinburgh von unten


Ian Rankin's Inspector Rebus

In den Schattenzonen der Lowlands herrscht eine ausgedehnte Subkultur, bestimmt durch Drogenkartelle, Prostitution und Glücksspiel. In diese Bereiche der schottischen Gesellschaft leuchtet der Autor mit seinen Kriminalromanen, die zum Genre des sogenannten Tartan Noir zählen.
Wie in dieser schottischen Literaturgattung üblich, ist Rankins Protagonist Inspector Rebus ein Anti-Held: geschieden und ein Einzelgänger mit Hang zum Alkohol, respektlos und aufmüpfig, doch mit untrüglichem Jagdinstinkt.

Ab 2000 produzierte das schottische Fernsehen Filme nach Rankins Romanen und Erzählungen (Regie: Maurice Phillips). Zunächst mit John Hannah in der Hauptrolle, teilweise kunstvoll und mit hohem Aufwand, überwiegend jedoch mit unerträglichem Pathos und dick aufgetragener politischer ,Korrektheit'. Die einfühlsame Kameraführung entschädigt mit lyrischen Passagen und sensiblen und impressiven Edinburgh-Zeichnungen.

Die Verfilmungen mit der genialen Rebus-Verkörperung Ken Stott werden allgemein als gelungen bezeichnet. Mag sein, dass Ken Stott im Film aggressiver wirkt als der nachdenklich-depressive Inspector Rebus bei Ian Rankin.

FILME

A Question of Blood
Nach einer Schießerei in einer Schule sind zwei Schüler tot, einer liegt verwundet im Spital. Lee Hartman, der Attentäter, hat sich selbst eine Kugel in den Kopf gejagt. Doch nichts ist so, wie es scheint. Einige sehr schöne unkonventionelle Auftritte von Rebus (Ken Stott) machen dem Film zum Erlebnis.

Black and Blue
Die vielleicht beste Rankin-Verfilmung mit John Hannah in der Hauptrolle. Glaubwürdige Action-Szenen, schöne Nacht- und Regensequenzen.
Zwei Sexualmorde in Folge, denen Rebus folgt. Nachahmungstaten von Frauenmorden, 15 Jahre zuvor. Rebus verfolgt damit zwei Täter, einen aus der Vergangenheit, den Prediger, einen, der jederzeit wieder zuschlagen kann. Oder ist der Prediger wieder aufgetaucht?

Dead Souls
Dieser Film taucht in die Abgründe des Kindesmissbrauchs. Ein Pädophiler, frühzeitig aus der Haft entlassen und Kronzeuge in einem geplanten Missbrauchsprozess, verschwindet spurlos. Und Rebus (John Hannah) wird von seiner Vergangenheit eingeholt, in der Person von Michelle Fairley, einer Jugendliebe, mittlerweile mit einem Freund verheiratet (bezaubernd Janice Mee). Eine sehr dichte Verfilmung, die das komplexe Handlungsgefüge lyrisch verbindet. Penetrant und störend die Lynchszene vor der Wohnung des Pädophilen.

Let it bleed
Zwei Handlungsstränge zusammengemischt: Rebus klärt einen Amoklauf an einer Schule auf, und er bringt seinen Intimfeind Peacock hinter Gitter.

The Black Book
Auf den Shale Bings zwischen Glasgow und Edinburgh, kegelförmigen Hügeln aus Industrieabfall, wird die Leiche eines Mädches entdeckt. Sie wurde hier bei lebendigem Leib begraben. Und Rebus (Ken Stott) erinnert sich an einen ähnlichen Fall, vor Jahren.

The Falls
Eine dichte Verfilmung bizarrer Mordfälle unter den höchsten Spitzen der Edinburgher Gesellschaft, seltsam inszeniert: sind die Miniatursärge, die bei den Ermordeten aufgefunden werden, wirklich Schlüssel und worauf deuten sie? Der erste Tote ist ein prominenter Arzt - rächt sich jemand an ihm?


 

Bibliographie

1987 Knots and Crosses

1991 Hide and Seek

1992 Tooth and Nail

1992 Strip Jack

1993 The Black Book

1993 Mortal Causes

1996 Let it Bleed

1997 Black and Blue

1998 The Hanging Garden

1999 Dead Souls

2000 Set in Darkness

2001 The Falls

2002 Resurrection Men

2003 A Question of Blood

2004 Fleshmarket Close

2006 The Naming of the Dead

2007 Exit Music

 

Informationen zu Ian Rankin und Inspector Rebus, auch ein eigener Stadtplan von Edinburgh mit Rebus-Schauplätzen, finden sich hier