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Kambodschanische Tragödie

 

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© Reinhard Aill Farkas 2009

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Der rote Terror

Millionen Opfer

In Kambodscha regierten zwischen 1975 und 1978 die Khmer Rouge, unter hinter ihnen Angka, die Kommunisten. Sie schafften es, in diesen drei Jahren einen großen Teil der Gesamtbevölkerung von 7 Millionen zu ermorden.

Mitte der siebziger Jahre gelangte in Südostasien eine grauenerregende Führungskaste zur Macht. Die sogenannten Khmer Rouge, und hinter ihnen die sorgsam im Geheimen gehaltene Angka, die Kommunistische Partei von Kambodscha. Als ihr "Bruder Nummer Eins" Saloth Sar, der als Pol Pot blutige Geschichte schrieb. Sie agierten eine agrarkommunistische, egalitaristische und menschenfeindliche Wahnidee aus. Und sie verübten einen der schrecklichsten Massenmorde des 20. Jahrhunderts.

Bis heute wurden etliche Massengräber mit ca. 1,39 Millionen Leichnamen im Land entdeckt, ausgegraben und ausgewertet. Studien kommen in ihrer Einschätzung der Gesamtopferzahlen zwischen 740.000 und 3.000.000. Die meisten Studien gehen von einer Gesamtopferzahl zwischen 1,4 Millionen und 2,2 Millionen aus, vereinzelt werden Opferzahlen bis zu 3 Millionen genannt.

Als Todesursache werden zur einen Hälfte Exekutionen angegeben: durch Erschießen, Erschlagen, durch das Köpfen mit einfachen Feldhacken und das grausame Ersticken mittels Plastiktüten. Kleinkinder wurden an Bäumen zerschmettert. Zur anderen Hälfte erfolgte der Tod durch Nahrungsmangel und Krankheiten.


114 Fotografien aus S 21

Eine unscheinbare schwarz-weiße Internetseite dokumentiert 114 Fotografien, die aus Pol Pot's Geheimgefängnis mit dem Codenamen S-21 stammen.

Nach der Invasion der vietnamesischen Armee flohen die Gefängniswärter und ließen dabei tausende Schrift- und Bildquellen zurück. Der Großteil der erhaltenen 6.000 Fotografien ist verloren gegangen oder zerstört worden.

Hier sind 114 von ihnen.